DVTA Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern https://www.dvta-berlin.de Landesvertretung Berlin, Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern Fri, 24 Jul 2020 18:24:46 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://www.dvta-berlin.de/wp-content/uploads/2019/04/cropped-Logo-32x32.png DVTA Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern https://www.dvta-berlin.de 32 32 162383907 EFRS HUB Umfragen https://www.dvta-berlin.de/efrs-hub-umfragen https://www.dvta-berlin.de/efrs-hub-umfragen#respond Fri, 24 Jul 2020 10:00:00 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1447 Das EFRS Research Hub ist für eine weitere Woche geöffnet. Der EFRS bittet die Radiographer/MTRA, an den Umfragen, darunter auch eine zum Burnout, teilzunehmen.

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EFRS-Umfragen um eine Woche verlängert

Das EFRS Research Hub ist für eine weitere Woche geöffnet. Der EFRS bittet die Radiographer/MTRA, an den Umfragen, darunter auch eine zum Burnout, teilzunehmen.

Die Umfrage-Links des Hubs sind: 

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DKI Gutachten zu Schulgeld und Ausbildungsvergütung https://www.dvta-berlin.de/dki-gutachten-zu-schulgeld-schulkosten-und-ausbildungsverguetung https://www.dvta-berlin.de/dki-gutachten-zu-schulgeld-schulkosten-und-ausbildungsverguetung#respond Sat, 18 Jul 2020 08:00:00 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1432 Neues Gutachten zu Schulgeld, Schulkosten und Ausbildungsvergütung Das Deutsche Krankenhaus Institut hat im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit die Ausbildungsfinanzierung der Gesundheitsfachberufe unter die Lupe genommen. Die Schwerpunkte des Gutachtens waren die Themen Schulgeld, Schulkosten und die Ausbildungsvergütung der verschiedenen Gesundheitsfachberufe. Das Gutachten ist ein wichtiger Teil bei der geplanten Neuordnung der Gesundheitsfachberufe. Neuordnung der…
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Neues Gutachten zu Schulgeld, Schulkosten und Ausbildungsvergütung

Das Deutsche Krankenhaus Institut hat im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit die Ausbildungsfinanzierung der Gesundheitsfachberufe unter die Lupe genommen.

Die Schwerpunkte des Gutachtens waren die Themen Schulgeld, Schulkosten und die Ausbildungsvergütung der verschiedenen Gesundheitsfachberufe.

Das Gutachten ist ein wichtiger Teil bei der geplanten Neuordnung der Gesundheitsfachberufe.

Neuordnung der Gesundheitsfachberufe

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 4.März 2020 das von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe erstellte Eckpunktepapier “Gesamtkonzept Gesundheitsberufe” veröffentlicht.

Das Eckpunktepapier soll dabei die Grundlage für die Novellierung der Berufsgesetze der Gesundheitsfachberufe sein, sowie die zukünftige Finanzierung der Ausbildungen empfehlen, um die Gesundheitsfachberufe in Zukunft attraktiver zu gestalten.

Links zum Thema

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Studie zur Belastung während der COVID-Krise https://www.dvta-berlin.de/umfrage-zur-belastung-wahrend-der-covid-pandemie https://www.dvta-berlin.de/umfrage-zur-belastung-wahrend-der-covid-pandemie#respond Fri, 01 May 2020 10:00:00 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1415 Umfrage der Universitäten Ulm, Bonn und Erlangen Studie zur Belastung während der COVID-19-Pandemie Die Universitäten Ulm, Bonn und erlangen erforschen die psychischen Belastungen während der COVID-19-Pandemie und haben dazu eine Online-Umfrage erstellt. Zur Online-Umfrage

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Umfrage der Universitäten Ulm, Bonn und Erlangen

Studie zur Belastung während der COVID-19-Pandemie

Die Universitäten Ulm, Bonn und erlangen erforschen die psychischen Belastungen während der COVID-19-Pandemie und haben dazu eine Online-Umfrage erstellt.

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Konsequenzen in Potsdam https://www.dvta-berlin.de/konsequenzen-in-potsdam https://www.dvta-berlin.de/konsequenzen-in-potsdam#respond Tue, 28 Apr 2020 19:30:00 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1409 Das Klinkum Ernst von Bergmann in Potsdam ist in den letzten Wochen in den Schlagzeilen gelandet, weil es zu vermehrten COVID-Infektionen im Krankenhaus kam.

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Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam

Konsequenzen in Potsdam

Das Klinkum Ernst von Bergmann in Potsdam ist in den letzten Wochen in den Schlagzeilen gelandet, weil es zu vermehrten COVID-Infektionen im Krankenhaus kam.

Daraufhin wurden alle stationären Patienten des Klinikums getestet und die Zahl der positiv Getesteten stieg weiter an.

Die Klinikleitung hat daraufhin die Corona-Infizierten isoliert und einen Aufnahmestopp veranlasst.

Inzwischen wurden auch personelle Konsequenzen gezogen. Die bisherige Geschäftsführung des Klinikums wurde vom Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Mike Schubert, beurlaubt. Die Interimsführung übernahmen Hans-Ulrich Schmidt und Tim Steckel.

„Unser Ziel ist es, das Klinikum Ernst von Bergmann so schnell wie möglich wieder vollumfänglich als Gesundheitshaus einzurichten. Bis Anfang Mai soll ein konkreter Plan vorliegen, wann und wie die normale medizinische Arbeit im Klinikum, das als Schwerpunktversoger für 500.000 Menschen in der Region dient, wieder vollumfänglich fortgeführt werden kann. Dieses Konzept werden wir eng mit dem Gesundheitsministerium abstimmen“
Mike Schubert
Oberbürgermeister

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Brief an die Berliner Politik https://www.dvta-berlin.de/brief-an-berliner-politik https://www.dvta-berlin.de/brief-an-berliner-politik#respond Mon, 27 Apr 2020 07:00:00 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1343 Die DVTA Landesvertretung Berlin, Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern fordert mehr Wertschätzung und Anerkennung der MTAs.

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Mehr Wertschätzung für MTAs

Brief an die Berliner Politik

Die DVTA Landesvertretung Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat einen Brief an die Berliner Landesregierung und die Politiker Berlins versendet, indem wir mehr Beachtung und Wertschätzung der Arbeit der Medizinisch-Technischen Assistenten fordern.

Wertschätzung der Arbeit der MTAs während der Corona-Pandemie

Die Medizinisch-technischen Assistenten leisten während der Pandemie einen wesentlichen und maßgeblichen Teil bei der Diagnostik und Behandlung von COVID-19-Patienten.

Wir haben die zahlreichen Politiker des Berliner Abgeordnetenhauses, die Berliner Senatoren und nicht zuletzt den Regierenden Bürgermeister persönlich angeschrieben und aufgefordert, sich für die MTAs einzusetzen, Sie zu erwähnen und bei politischen Entscheidungen einzubeziehen.

Ohne MTA keine Diagnostik, ohne Diagnostik keine Therapie!
[contact-form]

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Stellungnahmen der Fachgesellschaften https://www.dvta-berlin.de/stellungnahmen-der-fachgesellschaften https://www.dvta-berlin.de/stellungnahmen-der-fachgesellschaften#respond Sun, 29 Mar 2020 01:39:20 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1322 Stellungnahmen der Fachgesellschaften zur COVID-19-Pandemie Stellungnahme der ARO, DEGRO und des Berufsverbandes zur Strahlentherapie während der COVID- 19 Pandemie Stellungnahme der DEGRO zur Strahlentherapie während der Corona-Pandemie DEGRO – Strahlentherapie zu Zeiten von Corona? Empfohlen wird eine individuelle Risikoabwägung Stellungnahme der DGKL zu COVID-19

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Freiwillige Unterstützung von MTAs während der Pandemie https://www.dvta-berlin.de/freiwillige-unterstuetzung-von-mtas-waehrend-der-pandemie https://www.dvta-berlin.de/freiwillige-unterstuetzung-von-mtas-waehrend-der-pandemie#respond Sun, 29 Mar 2020 01:04:41 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1308 Um dem Fachkräftebedarf während der Pandemie gerecht zu werden, wurde in verschiedenen Bundesländern Freiwilligenportale online gestellt.

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Freiwilligenportale für medizinisches Personal

Die Zahl der an COVID-19 Erkrankten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern steigen rasant. 

Um dem erhöhten Bedarf an Fachkräften beizukommen, haben die verschiedenen Bundesländer Freiwilligenportale online geschalten.

Eure Hilfe ist gefragt im Kampf gegen das Virus und die Pandemie.

Appell der Berliner Krankenhäuser (RBB-Mediathek) 

Ohne MTA keine Diagnostik - ohne Diagnostik keine Therapie!

Portal der Berliner Krankenhäuser

Charité Berlin

Berliner MTRAs die in in der Nähe der verschiedenen Standorte der Charité leben, können sich zentral unter mtra@charite.de melden.

Helferplattform Team-Brandenburg

Zentrale Online-Plattform, über die sich Menschen (ab 18  Jahre) in ganz Brandenburg als ungebundene Helfer registrieren können. (Nicht nur für MTAs)
 

Plattform der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg

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Strahlenschutz während der Corona-Pandemie https://www.dvta-berlin.de/strahlenschutz-wahrend-der-corona-pandemie https://www.dvta-berlin.de/strahlenschutz-wahrend-der-corona-pandemie#respond Sun, 29 Mar 2020 00:39:48 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1296 Neben dem persönlichen Schutz vor einer Infektion darf der Schutz des Patienten vor ionisierenden Strahlen nicht vernachlässigt werden.

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Strahlenschutz während der Corona-Pandemie

Die Rolle der radiologischen Bildgebung bei einem Verdacht auf die Viruserkrankung COVID-19 bekommt immer größeren Stellenwert in der diagnostischen Kette.

Neben dem persönlichen Schutz vor einer Infektion und der richtigen Desinfektion von Gebrauchsgegenständen und Flächen, darf aber der Schutz des Patienten vor ionisierenden Strahlen nicht vernachlässigt werden.

Mitteilungen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Das BMU bittet alle Verantwortlichen und Anwender die Vor- und Maßgaben des Strahlenschutzes, auch während der Krise und eventuell entstehenden Personalmangels zu wahren.

Die Beurteilungs- und Ermessensspielräume, die das Strahlenschutzgesetz und die Strahlenschutzverordnung bieten, sollen “sachgerecht im Rahmen des Vollzugs” genutzt werden. 

Auch im Bereich der Strahlentherapie empfiehlt das BMU die Verhältnismäßigkeit der Therapie-Fortsetzung zu prüfen.

Wenn gesetzliche und untergesetzliche Vorgaben angesichts der Lage nicht eingehalten werden können, sollte dieses Vorgehen an die zuständigen Stellen kommuniziert werden. Die Verfolgung von Verstößen während der Krise und der daraus folgenden Ordnungswidrigkeiten werden nicht geahndet.

 

Das BMU hat, auf Grund des zu befürchtenden Mangel an Ärzten (da Diese ggf. anderes eingesetzt werden könnten) die Regelungen der Fachkundeanforderungen etwas gelockert.

Wer einen erfolgreichen Abschluss eines Grundkurses im Strahlenschutz und ca. die Hälfte der für das jeweilige Anwendungsgebiet erforderlichen Sachkundezeiten absolviert hat, darf die rechtfertigende Indikation für Röntgenuntersuchungen stellen.

Hier gehts zur Mitteilung des BMU zumUmgang mit strahlenschutzrechtlichen Vorgaben in der Corona-Krise

Der §77 der Strahlenschutzverordnung regelt die Überwachung von beruflichen strahlenexponierten Personal.

Gemäß Absatz 2 hat der Strahlenschutzverantwortliche dafür zu sorgen, dass eine beruflich exponierte Person nach Kategorie A die ihr obliegenden Aufgaben nur fortsetzt, wenn sie innerhalb eines Jahres nach der letzten Untersuchung erneut von einem ermächtigten Arzt untersucht wurde und gegen die weitere Aufgabenwahrnehmung keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. 

Das BMU hat angesichts der Lage entschieden, dass eine Überschreitung der 12-Monats-Frist geduldet wird. Die betroffene Person ist dazu Verpflichtet die Fristüberschreitung zu melden und seine Zustimmung zu geben, auch ohne Untersuchung oder Beurteilung, weiter seinen Pflichten nachzukommen. Die Untersuchung soll sobald möglich nachgeholt werden.

 

Hier gehts zur Mitteilung des BMU zum Vollzug des § 77 Absatz 2 StrlSchV

Regelungen für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Prüf- und Wartungsarbeiten sowie Konstanzprüfungen

Im Zeitraum 1. März bis 30. Juni 2020 ablaufende Fristen zur Durchführung von Prüf- und Wartungsarbeiten sowie Konstanzprüfungen (gemäß § 88 Abs. 1, § 89 Abs.1 oder § 116 Abs. 1 StrlSchV) durch externe Dienstleister gelten als eingehalten, wenn die Prüfung danach zum nächstmöglichen Termin erfolgt.

Diese besondere Situation entbindet den SSV nicht von seiner Pflicht, bei Anlagen nach § 115 Abs. 1 StrlSchV die für die Anwendung am Menschen erforderliche Qualität gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 5 StrlSchG zu gewährleisten. Dies gilt unabhängig von einer eventuellen Verschiebung der Prüf- und Wartungsarbeiten sowie Konstanzprüfungen auf den nächstmöglichen Termin.

Eine Verschiebung ist nur bei triftigen Gründen in Folge von Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie akzeptabel. Die situationsbedingte Verschiebung ist zu begründen, zu dokumentieren, aufzubewahren und sowohl dem LAGetSi als zuständiger Aufsichtsbehörde als auch der ärztlichen oder zahnärztlichen Stelle auf Verlangen vorzulegen.

Die Prüfung muss nach Ablauf des o.g. Zeitraums unverzüglich durchgeführt werden.

Wiederkehrende Prüfungen von Röntgeneinrichtungen

Im Zeitraum 1. März bis 30. Juni 2020 ablaufende Fristen zur Durchführung der wiederkehrenden Prüfung an Röntgeneinrichtungen gemäß § 88 Abs. 4 Nr. 1 StrlSchV gelten als eingehalten, wenn die Prüfung zum nächstmöglichen Termin erfolgt.
Eine Verschiebung ist nur bei triftigen Gründen in Folge von Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie akzeptabel. Die situationsbedingte Verschiebung der Prüfung ist zu begründen, zu dokumentieren und dem LAGetSi als zuständiger Aufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen.
Der bestimmte Sachverständige muss nach Ablauf des o.g. Zeitraums unverzüglich beauftragt werden bzw. neue Termine aufgrund bestehender Aufträge sind unverzüglich zu vereinbaren.

Wiederkehrende Prüfungen von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung, Bestrahlungsvorrichtungen und Geräten für die Gammaradiographie

Angesichts der vielfältigen Ausnahmemöglichkeiten aufgrund § 88 Abs. 2 und 3 StrlSchV, die i.d.R. schon in den Genehmigungsbescheiden oder in separaten Ausnahmebescheiden festgelegt sind, kommt für diese Fallgruppe keine pauschale Duldungsregelung in Frage. Hier werden auf Antrag vom LAGetSi risikobasierte Einzelfallentscheidungen getroffen.

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Abteilung II – Integrativer Umweltschutz Oberste Strahlenschutzbehörde des Landes Berlin

Ausnahme: Medizinische Anlagen nach § 88 Abs. 1, mit denen ionisierende Strahlung am Menschen angewandt wird (i.W. Beschleuniger und Afterloading-Anlagen mit HRQ) dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie fristgerecht geprüft wurden.

Derzeit noch keine Sonderregelungen

Derzeit noch keine Sonderregelungen

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CT-Diagnostik von COVID-19 https://www.dvta-berlin.de/ct-diagnostik-von-covid19 https://www.dvta-berlin.de/ct-diagnostik-von-covid19#respond Thu, 26 Mar 2020 01:01:33 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1269 Radiologische Diagnostik von COVID-19 Das neuartige Coronavirus breitet sich rasant aus und immer mehr Patienten erkranken an COVID-19. Ein schneller und sicherer Nachweis des Virus und der Erkrankung sind dabei wichtiger Bestandteil um weitere Infektionsketten zu vermeiden. Neben dem labortechnischen Nachweis mittels PCR-Test, bekommt auch die röntgenlogische Bildgebung einen immer höheren Stellenwert. Klinische Aspekte Die…
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Radiologische Diagnostik von COVID-19

Das neuartige Coronavirus breitet sich rasant aus und immer mehr Patienten erkranken an COVID-19.

Ein schneller und sicherer Nachweis des Virus und der Erkrankung sind dabei wichtiger Bestandteil um weitere Infektionsketten zu vermeiden.

Neben dem labortechnischen Nachweis mittels PCR-Test, bekommt auch die röntgenlogische Bildgebung einen immer höheren Stellenwert.

Klinische Aspekte

Die ersten Fälle der Virus-Erkrankung wurden über das Surveillance-System für Pneumonien unbekannter Ätiologie beobachtet. [3]

Die initialen Symptome der Patienten zeigten vor allem grippeähnliche Symptome mit Fieber, Husten Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen und Verwirrtest. 90% der Patienten hatten dabei mehr als ein Symptom. [3]

  • Erstes Auftreten einer akuten und schweren Erkrankung der unteren Atemwege im Dezember 2019 in der chinesischen Region Wuhan [1]
  • Bis zum 3.Januar 2020 wurden 44 Patienten mit einer unklaren Pneumonie identifiziert [3] 
  • im Atemwegsepithel der Patienten wurde am 7.Januar dann ein neuartiges Coronavirus nachgewiesen welches vorerst als 2019-nCoV bezeichnet wurde [2,3]
  • Der Virus verbreitete sich höchstwahrscheinlich von einem Wochenmarkt in der chinesischen Stadt Wuhan aus [3]
  • Der erste exportierte Fall in Deutschland wurde Ende Januar in der Nähe von München nachgewiesen [3]
  • Am 23.02.2020 wurde der Erreger in 29 Ländern nachgewiesen, mit 78.811 bestätigten Fällen, wovon 1.796 außerhalb von China gemeldet wurden [3]
  • Am 25.03.2020 wurde der Erreger in 173 Ländern nachgewiesen, mit 467.594 bestätigten Fällen, 21.181 Todesfällen und 113.770 Patienten die genesen sind [6]
  • Nach heutigem Wissensstand gibt es 7 Corona-Viren mit denen sich Menschen infizieren können. Zu den bekanntesten gehören SARS-CoV (schweres akutes Atemwegssyndrom) und MERS-CoV (Nahost-Atemwegssyndrom). Beide sind tierischen Ursprungs. [2,4,5]
  • Der Übertragungsweg von Tier zu Mensch ist derzeit noch nicht restlos geklärt
  • Das natürliche Reservoir sind wahrscheinlich Fledermäuse. [2,3]
  • Der Zwischenwirt war bei SARS-CoV-2 eventuell ein Schuppentier, welches auf dem Wochenmarkt in Wuhan verzehrt wurde [2,3]
  • Das Genom von SARS-CoV-2 zeigt eine ähnliche Homologie zu anderen SARS-ähnlichen Viren [3]
  • Es zeigt eine größere Homologie zu SARS-CoV mit 79% als zu MERS-CoV mit 50% [3]

Radiologische Bildgebung

  • Low-Dose-CT des Thorax [7]
  • Röntgen Thorax [7]

Die Daten- und Studienlage zu Röntgen-Thorax-Aufnahmen ist sehr gering.

Eine Kohortenstudie mit 41 Infizierten zeigte allerdings (mit einer Ausnahme) Anzeichen pneumotischer Infiltrate in beiden Lungenflügeln. [2,8,9,10] 

Im Thorax CT zeigen sich vor allem beidseitsbetonte Anzeichen einer Lungenentzündung mit Milchglasphänomenen [7] (Lungenareale mit erhöhter Dichte, Lungengerüst und -Gefäßzeichnung sind allerdings noch erkennbar) [11]

Insgesamt ist auch hier die Datenlage noch gering, aber bisherige Studien haben folgende Ergebnisse gebracht: [2,7,10]

    • Ground-glass opacity: 86%

    • Consolidation: 29%

    • Crazy-paving: 19%

    • Linear: 14%

    • Cavitation: 0%

    • Discrete nodules: 0%

    • Pleural effusion: 0%

    • Lymphadenopathy: 0%

    • Bilateral distribution: 76%

    • Peripheral distribution: 33%

Representative chest radiographic (A) and CT images (B, C) of COVID-19 pneumonia manifesting as confluent mixed ground-glass opacities and consolidation on CT. A. Anteroposterior chest radiograph shows multifocal patchy peripheral consolidations in bilateral lungs, except for left upper lung zone. B, C. Coronal and axial chest CT images show confluent mixed ground-glass opacities and consolidative lesions in peripheral bilateral lungs. Discrete patchy consolidation (arrowheads) is noted in left upper lobe. On axial CT image (C), confluent lesions are mainly distributed in peripheral lung along bronchovascular bundles. Most of lesions spare juxtapleural area, and minor proportion of lesions touch pleura. Lesions contain multiple air-bronchograms, and air-bronchogram in superior segment of right lower lobe is distorted (arrows). COVID-19 = Coronavirus disease 2019, CT = computed tomography Korean J Radiol. 2020 Apr;21(4):494-500. https://doi.org/10.3348/kjr.2020.0132 Copyright © 2020 The Korean Society of Radiology
Representative chest radiographic (A) and CT images (B, C) of COVID-19 pneumonia manifesting as confluent pure ground-glass opacities on CT. A. Baseline anteroposterior chest radiograph shows patchy ground-glass opacities in right upper and lower lung zones and patchy consolidation in left middle to lower lung zones. Several calcified granulomas are incidentally noted in left upper lung zone. B, C. Baseline axial and coronal chest CT images show confluent pure ground-glass opacities involving both lungs. Most of confluent and patchy ground-glass opacities about pleura and fissure in peripheral lung. A few calcified granulomas are incidentally noted in left upper lobe. Korean J Radiol. 2020 Apr;21(4):494-500. https://doi.org/10.3348/kjr.2020.0132 Copyright © 2020 The Korean Society of Radiology
Representative CT images (A, B) of COVID-19 pneumonia manifesting as radiograph-negative multiple patchy to nodular mixed ground-glass opacities and consolidations. A. Axial chest CT image shows ill-defined mixed ground-glass opacities and consolidative lesions with patchy and elongated shape (arrows) touching pleura in superior segment of right lower lobe. B. Axial chest CT image shows ill-defined part-solid nodules (arrows; mixed ground-glass opacities and solid nodules) along bronchovascular bundles in posterior segment of right upper lobe. Korean J Radiol. 2020 Apr;21(4):494-500. https://doi.org/10.3348/kjr.2020.0132 Copyright © 2020 The Korean Society of Radiology

Quellen

[1] Report of clustering pneumonia of unknown etiology in Wuhan City. Wuhan, China: Wuhan Municipal Health Commission, 2019. PubMed Google Scholar

[2] Zhu N, Zhang D, Wang W et al. A Novel Coronavirus from Patients with Pneumonia in China, 2019. N Engl J Med doi: 10.1056/NEJMoa2001017. Published online January 25, 2020. PubMed Google Scholar

[3] DMW – Deutsche Medizinische Wochenschrift 2020; 145(05): 336 – 337 

[4] Su S, Wong G, Shi W et al. Epidemiology, Genetic Recombination, and Pathogenesis of Coronaviruses. Trends Microbiol 2016;24(6):490–502. PubMed Google Scholar

[5] Cui J, Li F, Shi ZL. Origin and evolution of pathogenic coronaviruses. Nat Rev Microbiol 2019;17(3):181–92. PubMed Google Scholar

[6] https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6  (Stand 25.03.2020 23:00Uhr)

[7] Chest CT Findings in 2019 Novel Coronavirus (2019-nCoV) Infections from Wuhan, China: Key Points for the Radiologist (https://doi.org/10.1148/radiol.2020200241)

[8] Chan JF, Yuan S, Kok KH et al. A familial cluster of pneumonia associated with the 2019 novel coronavirus indicating person-to-person transmission: a study of a family cluster. Lancet doi: 10.1016/s0140-6736(20)30154-9. Published online January 28, 2020. PubMed Google Scholar

[9] Lei J, Li J, Xiaolong Q. CT Imaging of the 2019 Novel Coronavirus (2019-nCoV) Pneumonia. Radiology doi: https://doi.org/10.1148/radiol.2020200236. Published online January 31, 2020.

[10] Huang C, Wang Y, Li X et al. Clinical features of patients infected with 2019 novel coronavirus in Wuhan, China. Lancet doi: 10.1016/s0140-6736(20)30183-5. Published online January 28, 2020.PubMed Google Scholar

[11] Wormanns D. Lung parenchymal opacity. In: Wormanns D, ed. Diagnostic Imaging of the Chest. 1st Edition. Thieme; 2020. doi:10.1055/b-006-163712. https://medone.thieme.com/ebooks/cs_10670419#/ebook_cs_10670419_cs298

Bildquelle: Korean J Radiol. 2020 Apr;21(4):494-500. 

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Hygieneempfehlungen bei COVID-19-Patienten https://www.dvta-berlin.de/hygieneempfehlungen-covid-19-patienten https://www.dvta-berlin.de/hygieneempfehlungen-covid-19-patienten#respond Fri, 20 Mar 2020 20:34:05 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=1160 Hygieneempfehlungen bei Infektionen mit SARS-CoV-2 Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 Stand: 20.März 2020 Quelle: Robert-Koch-Institut Die bisher vorliegenden Informationen zur Epidemiologie des SARS-CoV-2 zeigen, dass Übertragungen insbesondere bei engem (z.B. häuslichem oder medizinisch pflegerischem) ungeschütztem Kontakt zwischen Menschen vorkommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand…
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Hygieneempfehlungen bei Infektionen mit SARS-CoV-2

Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2

Stand: 20.März 2020
Quelle: Robert-Koch-Institut

Die bisher vorliegenden Informationen zur Epidemiologie des SARS-CoV-2 zeigen, dass Übertragungen insbesondere bei engem (z.B. häuslichem oder medizinisch pflegerischem) ungeschütztem Kontakt zwischen Menschen vorkommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt die Übertragung vor allem über respiratorische Sekrete, in erster Linie Tröpfchen, etwa beim Husten und Niesen, sowie bei bestimmten medizinischen Maßnahmen, die mit Aerosolbildung einhergehen (z.B. der Bronchoskopie). Eine indirekte Übertragung, z.B. über Hände oder kontaminierte Oberflächen im klinischen Umfeld ist ebenfalls zu bedenken. Aus den bisher bekannten Daten und Erfahrungen mit anderen Coronaviren leiten sich Hygienemaßnahmen in Anlehnung an das Vorgehen bei SARS und MERS ab, wie sie auch in der KRINKO-Empfehlung „Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten“ dargestellt sind. Die bisher für SARS-CoV-2/ COVID-19 bekannten Daten zur Virusätiologie und den Übertragungswegen legen allerdings in der frühen Phase der Infektion eine ausgeprägtere Beteiligung des oberen Respirationstraktes nahe. Ziel ist es, die Ausbreitung in Einrichtungen des Gesundheitswesens möglichst zu vermeiden.

Die konkrete Umsetzung dieser Empfehlungen soll unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten unter Einbeziehung des Hygienefachpersonals, des betriebsärztlichen Dienstes und ggf. in Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt erfolgen.

Konsequente Umsetzung der Basishygiene einschließlich der Händehygiene in allen Bereichen des Gesundheitswesens.

  • Einzelunterbringung in einem Isolierzimmer mit eigener Nasszelle.
  • Die Nutzung eines Isolierzimmers mit Schleuse/Vorraum ist grundsätzlich zu bevorzugen.
  • Eine gemeinsame Isolierung mehrerer Patienten ist unter bestimmten Bedingungen möglich, siehe hierzu die KRINKO-Empfehlung „Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten
  • Risiken durch raumlufttechnische Anlagen, durch die eine Verbreitung des Erregers in Aerosolen auf andere Räume möglich ist, sind vor Ort zu bewerten und zu miniminieren.
  • Einsatz geschulten Personals für die Versorgung von COVID-19-Patienten welches möglichst von der Versorgung anderer Patienten freigestellt wird.
  • Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) bestehend aus Schutzkittel, Einweghandschuhen, dicht anliegender Atemschutzmaske(FFP2 bzw. FFP3 oder Respirator bei ausgeprägter Exposition gegenüber Aerosolen, z.B. bei Bronchoskopie oder anderen Tätigkeiten, bei denen Aerosole entstehen können) und Schutzbrille.
  • Die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung werden in der TRBA250 bzw. in der KRINKO-Empfehlung „Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten“ spezifiziert.
  • Persönliche Schutzausrüstung (s. oben) vor Betreten des Patientenzimmers anlegen, und vor Verlassen der Schleuse/des Zimmers dort belassen.
  • Händehygiene: Die bekannten Indikationen für die Händehygiene (Händedesinfektion bzw. in Handschuhwechsel) gemäß den 5 Momenten der Händehygiene beachten.
  • Händedesinfektion mit einem Desinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit nach Ausziehen der Handschuhe und vor Verlassen des Zimmers.
  • Einweghandschuhe bzw. -kittel vor Verlassen des Zimmers bzw. der Schleuse in einem geschlossenen Behältnis entsorgen (s. Richtlinie der LAGA).
  • Beobachtung des Gesundheitszustandes des eingesetzten Personals

Zur Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich “begrenzt viruzid” (wirksam gegen behüllte Viren) anzuwenden. Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren wie “begrenzt viruzid PLUS” oder “viruzid” können ebenfalls verwendet werden. Geeignete Mittel enthalten die Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (RKI-Liste) und die Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene (VAH-Liste). Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen.

  • Tägliche Wischdesinfektion der patientennahen (Handkontakt-) Flächen (z.B. Nachttisch, Nassbereich, Türgriffe) mit einem Flächendesinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit (s. oben).
  • Bei Bedarf sind die Desinfektionsmaßnahmen auf weitere kontaminationsgefährdete bzw. kontaminierte Flächen auszudehnen.
  • Alle Medizinprodukte mit direktem Kontakt zum Patienten (z.B. EKG-Elektroden, Stethoskope, etc.) sind patientenbezogen zu verwenden und müssen nach Gebrauch desinfiziert werden. Bei Transport in einem geschlossenen, außen desinfizierten Behälter ist eine zentrale Aufbereitung möglich. Thermische Desinfektionsverfahren sollten wann immer möglich bevorzugt angewendet werden. Ist dies nicht möglich, sollen Desinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit (s. oben) verwendet werden. Siehe auch KRINKO-BfArM-Empfehlung „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“.
  • Geschirr kann in einem geschlossenen Behältnis zur Spülmaschine transportiert und wie im Krankenhaus üblich gereinigt werden.
  • Wäsche/Textilien können einem desinfizierenden Wäschedesinfektionsverfahren gemäß RKI-Liste zugeführt werden. Als Taschentücher sollen Einwegtücher Verwendung finden.
  • Für Betten und Matratzen werden wischdesinfizierbare Überzüge empfohlen.

Die Entsorgung von Abfällen, die mit Sekreten oder Exkreten kontaminiert sind, erfolgt nach folgenden Abfallschlüsseln (ASN):

  • Aus Haushalten immer Restabfall ASN 20 03 01
  • Aus Einrichtungen des Gesundheitswesens, die nur „in sporadischen Einzelfällen“ entsprechend infizierte/erkrankte Patienten behandeln, z.B. Hausarztpraxen, ASN 18 01 04; gemäß Richtlinie der LAGA Nr. 18
  • Aus Einrichtungen des Gesundheitswesens, die entsprechend infizierte/erkrankte Patienten „schwerpunktmäßig behandeln“, z.B. Isolierstationen der Krankenhäuser, ASN 18 01 03*; gemäß Richtlinie der LAGA Nr. 18

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Empfehlung liegen noch nicht ausreichende Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das RKI hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der AOLG mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet.

  • Ist ein Transport im Krankenhaus unvermeidbar, soll der Zielbereich vorab informiert werden. Der Transport soll als Einzeltransport erfolgen, dabei trägt der Patient einen Mund-Nasen-Schutz sofern es der Gesundheitszustand des Patienten zulässt. Das Transportpersonal und das Personal der Funktionsabteilung tragen einen Schutzkittel, Atemschutzmaske (FFP2) und Einmalhandschuhe und je nach Exposition eine Schutzbrille. Der Kontakt zu anderen Patienten oder Besuchern ist zu vermeiden.
  • Unmittelbar nach den Maßnahmen in der Zieleinrichtung sind die Kontaktflächen und das Transportmittel vor erneuter Nutzung wie oben beschrieben zu desinfizieren (s. Desinfektion und Reinigung).
  • Vor Beginn des Transportes ist das aufnehmende Krankenhaus über die Einweisung des Patienten und über seine Verdachtsdiagnose / Erkrankung zu informieren.
  • Falls es der Gesundheitszustand des Patienten zulässt, sollte er mit einem Mund-Nasen-Schutz versorgt werden.
  • Zur persönlichen Schutzausrüstung des Personals siehe oben
  • Unmittelbar nach Transport ist eine Wischdesinfektion sämtlicher zugänglicher Flächen und Gegenstände mit einem Flächendesinfektionsmittel (s.Desinfektion und Reinigung) durchzuführen.
  • Soziale Kontakte sollten möglichst über Telekommunikation anstatt über persönliche Besuche erfolgen.
  • Besucheauf ein Minimum beschränken und zeitlich begrenzen.
  • Besucher sind zu den erforderlichen Schutzmaßnahmen zu unterweisen. Diese beinhalten:

    • das Einhalten von mindestens 1-2 m Abstand zum Patienten
    • das Tragen von Schutzkittel und dicht anliegendem, mehrlagigem Mund-Nasen-Schutz
    • die Händedesinfektion beim Verlassen des Patientenzimmers.

Fall unter differentialdiagnostischer Abklärung

Die präventiven Maßnahmen in der Praxis beruhen auf folgenden Prinzipien:

  1. Organisatorische Aspekte der Lenkung von Patienten mit respiratorischen Symptomen vor Besuch der Praxis bzw. innerhalb der Praxis (s. hierzu auch die Informationen der KBV)
  2. Distanzierung von Patienten bei entsprechendem Verdacht (Unterbringung in einem separatem Bereich; Einhalten eines Abstandes von 1-2 m wann immer möglich)
  3. Versorgung des Patienten mit einem MNS sofern es der Gesundheitszustand des Patienten zulässt.
  4. Personal: Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) je nach Art und Umfang der Exposition. Bei Maßnahmen, die eine Freisetzung von Tröpfchen bzw. Aerosolen produzieren ist ein adäquater Atemschutz (FFP2) erforderlich.
  5. Beobachtung des Gesundheitszustandes des Praxispersonals

Zur Diagnostik und weiterführenden Maßnahmen siehe Flussschema zur Verdachtsabklärung und Maßnahmen.

Beim Umgang mit an COVID-19 Verstorbenen sind zunächst die landesspezifischen gesetzlichen Regelungen zu beachten. Da COVID-19 eine meldepflichtige Erkrankungen ist, sind Leichname als infektiös zu bewerten. Die Exposition von Personal gegenüber kontagiösen Sekreten wie z.B. Speichel oder Sputum sollte entsprechend des Arbeitsschutzes vermieden werden. Hier kann das Vorgehen beim Umgang mit an Influenza Verstorbenen als Orientierung dienen.

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