DVTA Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern https://www.dvta-berlin.de Landesvertretung Berlin, Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern Sun, 03 Nov 2019 19:18:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3 https://i0.wp.com/www.dvta-berlin.de/wp-content/uploads/2019/04/cropped-Logo.png?fit=32%2C32&ssl=1 DVTA Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern https://www.dvta-berlin.de 32 32 162383907 Petition zur Novellierung des Berufsgesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung https://www.dvta-berlin.de/petition https://www.dvta-berlin.de/petition#respond Sun, 03 Nov 2019 19:18:41 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=827 Deine Stimme ist gefragt!
Unterstütze uns bei der Petition im Deutschen Bundestag und zeichne mit!

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Die Patientensicherheit muss durch die adäquate Versorgung mit Medizinisch- technischen Assistenten (MTA) sichergestellt werden.

Rund 98.000 Medizinisch-technischen Assistenten (kurz MTA), der vier Fachrichtungen Laboratoriumsmedizin, Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinärmedizin, leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung, da sie die ärztliche Diagnostik und Therapie durch Blutanalysen, Erstellung von Schichtaufnahmen (CT, MRT etc.), Durchführung von Funktionstests, Lebensmittelanalysen etc., ermöglichen.

Eine Reform des MTA-Gesetzes und der MTA-APrV ist dringend erforderlich!

Die Anforderungen an die MTA – Berufe werden immer komplexer. Dies betrifft nicht nur die Arbeitsverdichtung aufgrund des MTA- Fachkräftemangels, sondern auch die sich durch die Digitalisierung/KI rasant schnell entwickelnden medizinischen Technologien und Verfahren, die eine Änderung der Berufsprofile sowie der Kompetenzen und Fertigkeiten dringend erfordern.

Die Schaffung einer modernen kompetenzorientierten Ausbildung für MTA-Berufe ist notwendig, um die gegenwärtige und künftige Gesundheitsversorgung der Patienten und den Patientenschutz zu gewährleisten. Den Erhalt der vorbehaltenen Tätigkeiten gebietet die Patientensicherheit. Die Qualität der Ausbildung muss durch bundesgesetzliche Vorgaben für die Lehrerausbildung, Praxisanleitung und Praxisbegleitung gewährleistet werden.

Attraktivität der Ausbildung muss verbessert werden!

Zur Nachwuchsgewinnung sind die bundeseinheitliche Kostenfreiheit der Ausbildung, die Bezahlung einer Ausbildungsvergütung, die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung wie des Fernunterrichts (Modell Homburg-Saar) und eine adäquate Berufsbezeichnung zu regeln, um eine entsprechende Attraktivität zu schaffen. Durch mehr Durchlässigkeit sollten zudem Karriereoptionen und der Anschluss an Europa geschaffen werden.

Qualifikation und Kompetenzen 

Bereits heute werden ärztlichen Tätigkeiten, wie z.B. die Kontrastmittelgabe, an MTRA delegiert. Die Studie „Bestandsaufnahme der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen im eu-ropäischen Vergleich“ (GesinE, 2014) zeigt auf, dass weitere ärztliche Tätigkeiten durch die MTA-Berufe mit entsprechenden Kompetenzen übernommen werden können.

Die Notwendigkeit der Novellierung ist auch das Ergebnisse der vom Bund in Auftrag gegebenen Gutachten, wie das „Forschungsgutachten des Deutschen Krankenhausinstitut e.V. (2009)“ im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit zur „Weiterentwicklung der nicht-ärztlichen Heilberufe am Beispiel der technischen Assistenzberufe im Gesundheitswesen“ , der Empfehlungen zu „Hochschulischen Qualifikationen für das Gesundheitswesen“ des Wissenschaftsrates (2012) der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben Gesine-Studie (2014), „Bestandsaufnahme der Ausbildung in den Gesundheitsfach-berufen im europäischen Vergleich“, die den aufgezeigten Novellierungsbedarf klar belegen, wie auch die aktuelle Krankenhausbefragung durch das Deutschen Krankenhausinstitut e.V. (2019).

mehr zu den Forderungen des DVTA

Wie beteilige ich mich an der Petition?

Melde dich einfach auf der Petitionsplattform an und klicke auf “Petition mitzeichnen”

Was ist eine Petition?

Eine Petition ist ein Schreiben (eine Bittschrift, ein Ersuchen, eine Beschwerde) an eine zuständige Stelle. Dabei kann grundsätzlich unterschieden werden zwischen Ersuchen, die auf die Regelung eines allgemeinen politischen Gegenstands zielen (z. B. den Beschluss oder die Änderung eines Gesetzes durch das Parlament, die Änderung einer Verfahrensweise in einer Behörde), und Beschwerden, die um Abhilfe eines individuell erfahrenen Unrechts bitten. Der Einsender einer Petition wird Petent genannt. Die Zulässigkeit von Petitionen ist ein allgemein anerkannter Bestandteil der demokratischen Grundrechte eines jeden Bürgers.

Was bringt eine Petition?

Wird eine Petition innerhalb von vier Wochen nach Eingang von 50.000 oder mehr Personen unterstützt, wird über sie im Regelfall im Petitionsausschuss öffentlich beraten. Der Petent wird zu dieser Beratung eingeladen und erhält Rederecht.

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DVTA fordert Weiterbetrieb des STEMO in Berlin https://www.dvta-berlin.de/dvta-fordert-weiterbetrieb-des-stemo-in-berlin https://www.dvta-berlin.de/dvta-fordert-weiterbetrieb-des-stemo-in-berlin#respond Tue, 01 Oct 2019 08:00:45 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=764 Der DVTA fordert von der Berliner Landesregierung und der Feuerwehr Berlin den Weiterbetrieb der Stroke Einsatz Mobile und die Entscheidung, das Projekt einzustellen, zu revidieren.

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STEMO darf nicht eingestellt werden!

Der DVTA fordert von der Berliner Landesregierung und der Feuerwehr Berlin die Fortsetzung des Betriebes der Stroke Einsatz Mobile. Die Entscheidung, das Projekt einzustellen, muss revidiert werden.

Seit 2011 gibt es in Berlin die Stroke Einsatz Mobile (kurz STEMO), die rund 12.000 Schlaganfälle in Berlin versorgen.

“Rot-Rot-Grün streicht Schlaganfall-Rettungswagen”

https://www.tagesspiegel.de/

Die regierenden Parteien (SPD, Linke und Bündnis ´90/Die Grünen) haben am 23.09.2019 im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses Berlin beschlossen, den Betrieb der Spezialfahrzeuge einzustellen.

Die Regierungskoalition will das Projekt einstellen, da sie den Mehrwert nicht bestätigt sieht.

Dabei ist die Evaluation des Projektes noch nicht abgeschlossen und die nötige Infrastruktur sowie Flächendeckung erst seit einem Jahr so vorhanden, dass ein adäquater Betrieb der Spezialfahrzeuge gewährleistet ist.



Bei der Versorgung von Schlaganfällen zählt jede Minute.

Die Herausforderung der Versorgung eines Schlaganfalls besteht darin, möglichst frühzeitig zu erkennen, ob es sich um eine Hirnblutung oder einen Verschluss der hirnversorgenden Gefäße handelt, um so schnell wie möglich die Therapie zur Auflösung des Blutgerinnsels eingeleitet werden kann (Thrombolyse).

Mit dem Stroke-Einsatz-Mobil kann direkt am Einsatzort eine Computertomografie sowie die nötige Labordiagnostik durchgeführt werden, um die Thrombolyse schnell einzuleiten. 

Effects of golden hour thrombolysis: a Prehospital Acute Neurological Treatment and Optimization of Medical Care in Stroke (PHANTOM-S) substudy.

Ebinger MKunz AWendt MRozanski MWinter BWaldschmidt CWeber JVillringer KFiebach JBAudebert HJ

Spezialisten vor Ort

Das STEMO ist ein spezielles Einsatzfahrzeug der Berliner Feuerwehr. Das Herzstück des Fahrzeugs ist der Computertomograph, mit dem am Einsatzort die bildgebende Diagnostik durchgeführt werden kann. Die Bilddaten werden sofort nach Erstellung teleradiologisch ausgewertet.

Des Weiteren ist das Fahrzeug mit spezieller Labortechnik ausgestattet, um ausgewählte Parameter für weitere Therapieschritte zu bestimmen.

Das Team des STEMO besteht aus Fachärzten der Neurologie mit der Zusatzqualifikation zum Notarzt und einem/r medizinisch-technischen Radiologieassistentin/en (MTRA) mit einer Zusatzausbildung zu Rettungssanitätern.

Die MTRA übernehmen die Schlüsselposition bei der mobilen Schlaganfalldiagnostik. Neben der Nothilfe, führen sie die CT- und Labordiagnostik eigenverantwortlich durch und organisieren alle technischen Abläufe in und um das STEMO.

Effect of the use of ambulance-based thrombolysis on time to thrombolysis in acute ischemic stroke: a randomized clinical trial.

Ebinger MWinter BWendt MWeber JEWaldschmidt CRozanski MKunz AKoch PKellner PAGierhake DVillringer KFiebach JBGrittner UHartmann AMackert BMEndres MAudebert HJSTEMO Consortium

Die endgültige Evaluation in Berlin muss abgewartet werden

Die Wirksamkeit der Thrombolyse-Therapie eines akuten Verschlusses der hirnversorgenden Gefäße ist zeitabhängig.

Wird innerhalb der „goldenen Stunde“ nach Beginn der Symptomatik die Thrombolyse eingeleitet, erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten und die Wahrscheinlichkeit schwerer Schädigungen des Gehirns verringert sich.

Die bisherige Studienlage legt nahe, dass die prähospitale Versorgung eines Schlaganfalls von großem Mehrwert ist und der richtige Einsatz des STEMO die Versorgung von Schlaganfallpatienten deutlich verbessert.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

https://www.mta-dialog.de/artikel/als-mtra-im-stroke-einsatz- mobil.html

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Marie-Kundt-Preis 2020 https://www.dvta-berlin.de/marie-kundt-preis-2020 https://www.dvta-berlin.de/marie-kundt-preis-2020#respond Thu, 05 Sep 2019 15:44:36 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=721 Sie sind MTRA oder MTAF im Bereich der Routine, Lehre, Forschung,
Leitung oder im Management? Dann bewerben Sie sich zum Marie-Kundt-Preis 2020!

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Marie-Kundt-Preis 2020
Marie-Kundt-Preis 2020

Sie sind MTRA oder MTAF im Bereich der Routine, Lehre, Forschung,
Leitung oder im Management? Dann bewerben Sie sich zum Marie-Kundt-Preis 2020!

  • Sie erkennen Optimierungsmöglichkeiten und entwickeln innovative Untersuchungsverfahren, Verbesserungen in Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Strahlenschutzes, Dokumentationsverfahren etc. 
  • Sie haben eine Studie oder Entwicklung/Testung eigenständig durchgeführt und die Ergebnisse in dieser Form bisher weder als Artikel noch als Studienarbeit / Diplomarbeit veröffentlicht.
  • Sie stellen sich dieser Herausforderung allein oder als Team.

 

Bewerben Sie sich für den Marie-Kundt-Preis 2020!
 
 
  • Sie verfassen eine Arbeit in deutscher Sprache
  • mit einem Umfang von maximal 15 Seiten (inklusive Abbildungen, Tabellen und Literatur)
  • oder Sie erstellen ein wissenschaftliches Poster entsprechend der Kriterien
  • Bitte reichen Sie die Arbeit bzw. Ihr Poster bis zum 10. August 2020 ein, an: rebecca.lauterbach@dvta.de
 
Sie können 2.000 Euro Preisgeld gewinnen !
 
Beim „6. Kiek mol rin“, am 19.09.2020, wird der Marie-Kundt-Preis 2020 zum siebten Mal verliehen.

Flyer zum Marie-Kundt-Preis

Kriterien für ein wissenschaftliches Poster

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Zukunft der MTA – Berufe https://www.dvta-berlin.de/zukunft-der-mta-berufe https://www.dvta-berlin.de/zukunft-der-mta-berufe#respond Thu, 05 Sep 2019 14:05:54 +0000 https://www.dvta-berlin.de/?p=715 VMTB, DVTA, DRG, DEGRO, DGN, DGMP und GPR haben eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht und Fragen zu Ausbildungsinhalten, Akademisierung, zum Berufsbild und Ausbildungsfinanzierung des MTRA-Berufes beantwortet.

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Gemeinsame Stellungnahme zu den Fragen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe “Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe” eingerichtet und hierfür einen umfangreichen Fragenkatalog an die Gesundheitsfachverbände verschickt.

VMTB, DVTA, DRG, DEGRO, DGN, DGMP und GPR haben hierzu eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht und Fragen zu Ausbildungsinhalten, Akademisierung, zum Berufsbild und Ausbildungsfinanzierung des MTRA-Berufes beantwortet.

Verbände geben gemeinsame Erklärung ab

Die komplette Stellungnahme zum Download: Stellungnahme-zu-den-Fragen-der-Bund-Laender-Arbeitsgruppe

Forderungen nach Änderungen im Berufsgesetz

  • Die Berufsbezeichnung Medizinisch-Technischer Röntgenassistent/in sollte angepasstwerden (Vorschlag für einen Gesetzestext siehe unten): Medizinische/r Technologe/in fürRadiologie (MTR)
  • Anpassung des Ausbildungsziels (s. Antwort zu Frage 3)
  • Ermöglichung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung des MTA-Berufs (wie diehochschulische Ausbildung; siehe auch Antworten zu Abschnitt IV)
  • Regelungen zur hochschulischen Ausbildung (siehe auch Antworten zu Abschnitt IV)
  • Regelungen zum Ausbildungsverhältnis und zur Ausbildungsfinanzierung- bzw. -vergütung (siehe auch Antworten zu Abschnitt VI)
  • Darstellung des Berufsbildes im MTA-Gesetz (Vorschlag für einen Gesetzestext sieheunten)

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Studie zum Fachkräftemangel https://www.dvta-berlin.de/studie-zum-fachkraeftemangel https://www.dvta-berlin.de/studie-zum-fachkraeftemangel#respond Fri, 12 Jul 2019 03:16:14 +0000 http://s463167212.online.de/?p=358 Der Fachkräftemangel in den MTA-Berufen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Deutschen Krankenhausinstitutes, dass im Auftrag des DVTA eine Studie angefertigt hat.

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Geringes Angebot, hohe Nachfrage
Ergebnisse der Studie des Deutschen Krankenhausinstitutes (DKI)

Der Fachkräftemangel in den MTA-Berufen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Deutschen Krankenhausinstitutes, dass im Auftrag des DVTA eine Studie angefertigt hat.

Die Studie zeigt einen großen Mangel vor allen in den Krankenhäusern auf.

Fast die Hälfte aller Krankenhäuser gab an, Probleme bei der Besetzung mit medizinisch-technischen Radiologieassistenten zu haben und fast ein Viertel bei der Besetzung mit medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten.

Hochgerechnet auf die Gesamtheit der deutschen Krankenhäuser sind aktuell knapp 1.200 MTA-Stellen (Vollzeitkräfte) unbesetzt. 2011 waren es noch 425.

“Aktuell haben 46 % der Krankenhäuser Stellenbesetzungsprobleme bei der Medizinisch-technischen Radiologieassistenz (MTRA)”

Quelle: Deutsches Krankenhausinstitut (DKI)

Statistisch herrscht damit, nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit, in den MTA-Berufen Vollbeschäftigung.

Die Bedarfsanalyse zeigt auch auf dass sich die Situation in den kommenden Jahren verschärfen wird.

Unter Berücksichtigung aller Faktoren werden bis 2030 etwa 12.740 MTAs bundesweit fehlen. Vor allem MTRA sind mit mehr als 50% dieser offenen Stellen betroffen.

Dringender Handlungsbedarf bestätigt

Das Gutachten des DKI bestätigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Berufe, sowie die Ausbildung muss attraktiver werden, was der DVTA bereits seit langem berufspolitisch einfordert.

Allem voran müssen die 25 Jahre alten Regelungen des MTA-Berufsgesetzes und der MTA-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung dringend novelliert werden, um den aktuellen medizinisch-technischen Anforderungen, gerade auch im Hinblick auf neue Technologien, Digitalisierung und KI, zu entsprechen und die Attraktivität des Berufes und der Ausbildung dazu, zu steigern.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Beruf der MTA im Vergleich zu anderen Gesundheitsfachberufen an Attraktivität verliert. Nur so kann dem Fachkräftemangel in den MTA-Berufen entgegengewirkt werden.

 

Den Vollständigen Bericht des DKI könnt ihr hier downloaden.

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Hauptstadtkongress 2019 https://www.dvta-berlin.de/hauptstadtkongress-2019 https://www.dvta-berlin.de/hauptstadtkongress-2019#respond Fri, 31 May 2019 00:03:48 +0000 http://s463167212.online.de/?p=302 Gesundheitspolitik, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsberufe in Zeiten des digitalen Wandels Rückblick zum Hauptstadtkongress 2019 „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden die Gesundheitssysteme weltweit revolutionieren“ Ulf Fink Der diesjährige Hauptstadtkongress stand ganz im Zeichen der Digitalisierung in der Medizin und Gesundheitsversorgung. „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden die Gesundheitssysteme weltweit revolutionieren“ sagte der Kongresspräsident und Gesundheitssenator a.D. Ulf Fink…
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Gesundheitspolitik, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsberufe in Zeiten des digitalen Wandels

Rückblick zum Hauptstadtkongress 2019

„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden die Gesundheitssysteme weltweit revolutionieren“

Ulf Fink

Der diesjährige Hauptstadtkongress stand ganz im Zeichen der Digitalisierung in der Medizin und Gesundheitsversorgung.

„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden die Gesundheitssysteme weltweit revolutionieren“ sagte der Kongresspräsident und Gesundheitssenator a.D. Ulf Fink zum Auftakt des Kongresses und stellte damit das Thema Digitalisierung in den Fokus.

Die Debatten drehten sich um den richtigen Einsatz von Big-Data, Künstlicher Intelligenz und elektronischen Anwendungen, sowie um deren Chancen und Risiken.

Durch den Einsatz von Big-Data Lösungen lassen sich die Heilungschancen von Krebspatienten deutlich erhöhen, da sich die Wirksamkeit bestimmter Krebsmedikamente im Vergleich großer Datenmengen besser vorhersagen lässt.
Auch Todesfälle durch andere Erkrankungen lassen sich durch Big-Data-basierte Softwaresysteme vermeiden.

Die Leiter der Teilkongresse Prof. Axel Ekkernkamp (Deutsches Ärzteforum), Hedwig François-Kettner (Deutscher Pflegekongress) und Prof. Heinz Lohmann (Managementkongress Krankenhaus, Klinik, Rehabilitation) weisen auch auf die Risiken des Digitalisierungsprozesses hin. „Wir müssen uns um den emotionalen Teil des digitalen Wandels kümmern“.

„Ein unerwarteter Treiber der Entwicklung sei der Fachkräftemangel“ so Prof. Axel Ekkernkamp.
Der Fachkräftemangel ist ein treibendes Problem und wurde mehrfach auf dem Kongress angesprochen. Die Digitalisierung kann hier unterstützende Hilfe leisten, aber das Problem nicht lösen. 
Die Pflegeberufe müssen weiterentwickelt und attraktiver gestaltet werden.

Das auf dem Kongress vorgestellte Krankenhaus Rating 2019 zeigt auf, dass es den deutschen Krankenhäusern wieder schlechter geht. 

„Die Reformen der Vergangenheit waren rein symptomatisch und haben keine moderne und nachhaltige Krankenhausstruktur entstehen lassen”

Dr. Sebastian Krolop

Eine große Debatte gab es auch zur Problematik der Krankenhausvergütung.
Die Herausnahme der Pflege aus dem Fallpauschalensystem könnte erhebliche Komplikationen in Hinblick auf Kosten und Qualität mit sich bringen.

An drei Kongresstagen wurde in rund 150 Einzelveranstaltungen mit etwa 600 Referenten das gesamte Themenspektrum des deutschen Gesundheitswesens zur Sprache gebracht. 
Besondere Aufmerksamkeit der Kongressbesucher, aber auch der Medien hatten dabei die ungelösten strukturellen Probleme des Gesundheitssektors.

Der nächste Hauptstadtkongress findet vom 17. -19. Juni 2020 in Berlin statt.

“Wir müssen uns um den emotionalen Teil des digitalen Wandels kümmern“

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Fachkräftemangel MTA https://www.dvta-berlin.de/fachkraeftemangel-mta https://www.dvta-berlin.de/fachkraeftemangel-mta#respond Thu, 09 May 2019 02:21:03 +0000 http://s463167212.online.de/?p=217 Fachkräftemangel MTA 1. Trotz der Digitalisierung/Künstliche Intelligenz und trotz des demografischen Wandels zeigt sich ein steter Anstieg der Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den MTA-Berufen.  2. Die Fachkräfteanalyse und Statistik der Bundesagentur für Arbeit spiegeln nicht das tatsächliche Verhältnis zwischen den offenen MTA-Stellen und Bewerbern für MTA-Berufe wider. Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit basieren…
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Fachkräftemangel MTA

1. Trotz der Digitalisierung/Künstliche Intelligenz und trotz des demografischen Wandels zeigt sich ein steter Anstieg der Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den MTA-Berufen. 

2. Die Fachkräfteanalyse und Statistik der Bundesagentur für Arbeit spiegeln nicht das tatsächliche Verhältnis zwischen den offenen MTA-Stellen und Bewerbern für MTA-Berufe wider.

Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit basieren nur auf den ihr gemeldeten freien bzw. besetzten sozialversicherungspflichtigen Stellen. Eine Erfassung in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit erfolgt nur, wenn die Arbeitgeber freie Stellen für den Bereich der medizinisch –technischen Berufe der Bundesagentur für Arbeit auch melden und erfasst auch nur diejenigen besetzten Stellen, die sozialversicherungspflichtig sind, (daher nicht die der selbstständigen MTA).

Der Vergleich zu den Zahlen des DKI Barometer 2009/2016, wie auch der Vergleich mit den Zahlen des Branchenmonitorings aus Rheinland-Pfalz 2015 und der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe, Nordrhein- Westfalen 2015, zeigt deutlich, dass die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit nicht repräsentativ sind.

Es besteht Fachkräftemangel in den MTA Berufen und damit dringender Handlungsbedarf!

Statistik – Fachkraeftemangel_MTA_2019

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Patientensicherheit durch die adäquate Versorgung mit Medizinischtechnischen Assistenten (MTA) sichern. https://www.dvta-berlin.de/patientensicherheit-durch-die-adaequate-versorgung-mit-medizinischtechnischen-assistenten-mta-sichern https://www.dvta-berlin.de/patientensicherheit-durch-die-adaequate-versorgung-mit-medizinischtechnischen-assistenten-mta-sichern#respond Thu, 09 May 2019 02:05:13 +0000 http://s463167212.online.de/?p=211 Patienten haben einen Anspruch auf eine effiziente und effektive Gesundheitsversorgung. Rund 98.000 Medizinisch-technischen Assistenten (kurz MTA), der vier Fachrichtungen Laboratoriumsmedizin, Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinärmedizin, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung, da sie die ärztliche Diagnostik und Therapie durch Blutanalysen, Erstellung von Schichtaufnahmen (CT, MRT etc.), Durchführung von Funktionstests, Lebensmittelanalysen etc., ermöglichen.

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Patientensicherheit durch die adäquate Versorgung mit Medizinischtechnischen Assistenten (MTA) sichern.

„Ohne MTA keine Diagnostik, ohne Diagnostik keine Therapie!“

Patienten haben einen Anspruch auf eine effiziente und effektive Gesundheitsversorgung. Rund 98.000 Medizinisch-technischen Assistenten (kurz MTA), der vier Fachrichtungen Laboratoriumsmedizin, Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinärmedizin, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung, da sie die ärztliche Diagnostik und Therapie durch Blutanalysen, Erstellung von Schichtaufnahmen (CT, MRT etc.), Durchführung von Funktionstests, Lebensmittelanalysen etc., ermöglichen.

Damit dies auch zukünftig gewährleistet bleibt, muss der Nachwuchs in den MTA-Berufen gesichert werden.

Laut Krankenhausinstitut im Krankenhausbarometer 2016 herrscht Fachkräftemangel in den MTA-Berufen. Ein Drittel der Allgemeinkrankenhäuser ab 100 Betten konnten im Frühjahr 2016 offene MTRA-Stellen nicht mehr besetzen.

Bei MTLA stieg der Anteil der vom Fachkräftemangel betroffenen Häuser von vier Prozent (2011) auf 14 Prozent bei überproportionaler Betroffenheit der Großkrankenhäuser ab 600 Betten (23 Prozent).

Es besteht da her dringender Handlungsbedarf.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bedarf es moderner Ausbildungsgesetze, einer adäquaten Berufsbezeichnung und Karriereperspektiven für die MTA-Berufe.

Eine Reform des MTA-Gesetzes und der MTA-APrV ist dringend erforderlich! Die rasanten Fortschritte von Wissenschaft und Technik im Gesundheitswesen beeinflussen die Entwicklung der einzelnen MTA-Berufe sehr.

Der Umgang mit innovativen und hochkomplexen Technologien, wie z.B. komplexen IT- Lösungen, 3-D Bestrahlungsplanung, Laborautomaten etc., stellen stets neue Herausforderungen an die Qualifikation der Berufsangehörigen der MTA-Zweige.

Sie müssen hoch komplexen Technologien adäquat beherrschen, Bewältigungsstrategien entwickeln und interdisziplinär arbeiten. MTA müssen in ihren Fachdisziplinen, klinische Fragestellungen von Ärztinnen und Ärzten mittels technischer wie naturwissenschaftlicher Methoden und Verfahren beantworten. Zudem werden sie zur Arztentlastung z.B. im Bereich er Radiologie zunehmend mit der Applikation von Kontrastmitteln und Radionukliden befasst.

Die MTA –Zweige benötigen, um die ihnen per Gesetz vorbehaltenen Aufgaben in einer sich stets wandelnden Arbeitswelt zum Wohle des Patienten ausüben zu können, ein hohes Maß an Kompetenz.

Dies bedingt eine hochwertige Ausbildung auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik als Grundlage einer modernen, technisch hochentwickelten und an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgerichteten Analyse und Diagnostik. Die derzeitige MTA-APrV aus dem Jahr 1994 erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

Der DVTA hält es für dringend erforderlich, dass eine Reform der MTA- Ausbildungs- und Prüfungsverordnung insbesondere umfasst:

  • kompetenzorientierte und aktuelle Ausbildungsziele und Ausbildungsinhalte
  • bundeseinheitliche Rahmenlehrpläne und Ausbildungsrahmen, Fortbildungspflicht
  • gesetzliche Vorgaben (z.B. Qualitätsstandards) für die Lehrerausbildung, Praxisanleitung und Praxisbegleitung
  • bessere horizontale Durchlässigkeit der MTA-Berufe untereinander / Schaffung von Möglichkeiten für Quereinsteiger durch Zulassung von Fernunterricht (z.B. Modell HomburgSaar)
  • bessere vertikale Durchlässigkeit durch die Möglichkeit einer Hochschulausbildung entsprechend der Empfehlungen des Wissenschaftsrates (max. 10-20%) neben der fachschulischen Ausbildung
  • Kostenfreiheit der Ausbildung und Bezahlung einer Ausbildungsvergütung
  • Aufwertung desMTA- Berufes durch eine adäquate Berufsbezeichnung. MTAassistieren nicht! Sie üben selbstständig und eigenverantwortlich die ihnen vorbehaltenen Tätigkeiten aus.
  • Beibehaltung der vorbehaltenen Tätigkeiten und deren Ergänzung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Regelung einer Teilzeitausbildung Patientensicherheit und Qualität der Gesundheitsversorgung sichern.

Die Patientensicherheit und die geforderte Qualität der Gesundheitsversorgung kann nur mit dem Einsatz von qualifiziertem Personal, wie den MTA-Berufen, erreicht werden.

Ökonomisierungsbestrebungen sind hier fehl am Platze.

Der DVTA hält es für dringend erforderlich, dass MTA entsprechend ihrer Ausbildung und Kompetenzen eingesetzt werden. Personal mit einer erfolgreich abgeschlossenen sonstigen medizinischen Ausbildung“ darf nur zum Einsatz kommen, wenn es selbst über die entsprechenden Kompetenzen verfügt.

Die Ökonomisierung hat auch zur Folge, dass es zu wenig Personal, zu lange Arbeitszeiten, eine schlechte Organisation, überfüllte Notfallambulanzen und zu viel Bürokratie gibt.

Der DVTA hält es für dringend erforderlich, dass bundesgesetzliche Personaluntergrenzen auch für die MTA-Berufe gelten. Der MTA-Beruf wird von der Politik nicht wahrgenommen.

In öffentlichen Stellungnahmen wird zumeist nur von Ärzten und Pflege gesprochen. Wichtig ist auch ein wertschätzender Umgang aller Gesundheitsberufe auf Augenhöhe.

Der DVTA hält es für dringend erforderlich, dass die Politik auch die anderen Gesundheitsberufe, wie z.B. die MTA, in öffentlichen Stellungnahmen benennt und eine der Pflege vergleichbare Öffentlichkeitsarbeit durchführt, da auch sie ein bedeutender Teil des Gesundheitswesens sind.

Der Beitrag Patientensicherheit durch die adäquate Versorgung mit Medizinischtechnischen Assistenten (MTA) sichern. erschien zuerst auf DVTA Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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https://www.dvta-berlin.de/patientensicherheit-durch-die-adaequate-versorgung-mit-medizinischtechnischen-assistenten-mta-sichern/feed 0 211
Digitalisierung – Ohne MTA-Berufe geht es auch in Zukunft nicht! https://www.dvta-berlin.de/digitalisierung-ohne-mta-berufe-geht-es-auch-in-zukunft-nicht https://www.dvta-berlin.de/digitalisierung-ohne-mta-berufe-geht-es-auch-in-zukunft-nicht#respond Thu, 09 May 2019 01:15:20 +0000 http://s463167212.online.de/?p=208 Die Zukunft der MTA ist aber auch in der personalisierten Medizin zu sehen, in der Maschinen das Wissen und die Tätigkeiten der MTA-Berufe nur unterstützen können.

Der Beitrag Digitalisierung – Ohne MTA-Berufe geht es auch in Zukunft nicht! erschien zuerst auf DVTA Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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Digitalisierung – Ohne MTA-Berufe geht es auch in Zukunft nicht!

Laut Job-Futuromat, (https://job-futuromat.ard.de/), können, basierend auf einer Analyse aus dem Jahr 2013, 83 % der Tätigkeiten der Medizinisch- technischen Assistenten/innen für Funktionsdiagnostik, 67 % der Tätigkeiten der Medizinisch-technischen Radiologieassistenten/innen und 45 % der Tätigkeiten der Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten/innen schon heute automatisiert, d.h. von Maschinen oder Software ausgeführt werden.

Der Grad der Automatisierbarkeit steht für das Potenzial der Ersetzbarkeit, dass Forscher als Substitutierbarkeitspotenzial“ bezeichnen.

Der Futuromat sagt damit nicht, dass dies die Zukunft ist, sondern bringt zum Ausdruck, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich diese Berufe und die in diesem Beruf zu erledigenden Tätigkeiten verändern werden.

Während die standardisierbaren Tätigkeiten automatisiert werden können, müssen die nichtautomatisierbaren Tätigkeiten weiterhin von Menschen, wie den MTA, erledigt werden; und es kommen noch neu zu erledigende Tätigkeiten hinzu: Die neuen Maschinen müssen bedient, kontrolliert, gewartet, (weiter-)entwickelt werden und das Fachwissen muss stets angepasst werden.

Die Zukunft der MTA ist aber auch in der personalisierten Medizin zu sehen, in der Maschinen das Wissen und die Tätigkeiten der MTA-Berufe nur unterstützen können.

Die MTA-Berufe werden zukünftig noch mehr die Zentauren (siehe Artikel im MTA Dialog, Heft 2, S. 154-155) der Medizintechnik sein, d.h. die Verbindung zwischen Mensch und Technik. Sie können z.B. mitwirken, die (Verbesserungs-)Potentiale für die Forschung zu entwickeln (Maschinen sind von Menschen geschaffen), sie können das Qualitätsmanagement sicherstellen, sie können Input geben, wie Maschinen das Arbeiten erleichtern, sodass ein weniger an Arbeitsbelastung (z.B. Heben von Lasten) und ein Mehr an Zeit für Kernkompetenzen (Spezialuntersuchungen im Rahmen der personalisierten Medizin) verbleibt.

Die Veränderung der MTA-Berufe bedeutet, dass die Aus-, Fort und Weiterbildung dringend zukunftsfähig gemacht werden müssen.

Im Wege des Lebenslangen Lernens könnte ein Wandel hin zu einer emotionsfreien, analytischen Denkweise zu einer weiteren Optimierung in Teilbereichen führen.

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Novellierung des Strahlenschutzrechts in der Teleradiologie https://www.dvta-berlin.de/novellierung-des-strahlenschutzrechts-in-der-teleradiologie https://www.dvta-berlin.de/novellierung-des-strahlenschutzrechts-in-der-teleradiologie#respond Thu, 09 May 2019 01:11:20 +0000 http://s463167212.online.de/?p=205 Der DVTA und die VMTB sehen es als sehr wichtig an, dass bei der Novellierung des deutschen Strahlenschutzrechts die bisherigen Vorschriften zum Einsatz der MTRA und Radiologen in der Teleradiologie unter Beachtung des Regionalprinzips erhalten bleiben.

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Stellungnahme des DVTA und der VMTB zur Novellierung des Strahlenschutzrechts in der Teleradiologie

Der DVTA und die VMTB sehen es als sehr wichtig an, dass bei der Novellierung des deutschen Strahlenschutzrechts die bisherigen Vorschriften zum Einsatz der MTRA und Radiologen in der Teleradiologie unter Beachtung des Regionalprinzips erhalten bleiben.

Die Ausweitung von Genehmigungen in der Teleradiologie auf Personal mit Kenntnissen im Strahlenschutz bzw. Personal mit sonstiger medizinischer Ausbildung, halten der DVTA und die VMTB aus Gründen einer qualitätsgesicherten Patientenversorgung und des Patientenschutzes nicht für gerechtfertigt.

Die bisherigen Regelungen zur rechtfertigenden lndikation (§ 23 RöV) und den berechtigten Personen (§ 24 RöV) haben sich in der Praxis als sehr gut erwiesen.

Die geltenden Anforderungen an die Qualifikation der beteiligten Personen in der Teleradiologie mit der Forderung eines vollfachkundigen Arztes und einer fachkundigen MTRA ist eine wichtige Grundlage, um eine qulitätsgesicherte Patientenversorgung während der eigenständigen Untersuchungsdurchführung durch die MTRA in dieser besonderen Arbeitssituation, ohne Präsenz des radiologischen Facharztes, zu gewährleisten.

Um diese Anforderung an die Qualifikation des Personals in der Patientenversorgung zu gewährleisten, sollten verbindliche Anhaltszahlen an den Personalbedarf in der Teleradiologie im Strahlenschutzrecht festgelegt werden (entsprechend der Festlegungen der Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin, 2.1.2 Personalbedarf und Tabelle 1).

Begründung:

Die technische Untersuchungsdurchführung in der Teleradiologie erfolgt, nach Feststellung der rechtfertigenden lndikation und Festlegung der Untersuchungsweise durch den Teleradiologen, vor Ort eigenständig durch die fachkundige MTRA, oftmals nur im Bedarfsfall unterstirtzt durch einen nicht-strahlenschutzfachkundigen Arzt vor Ort, z.B. bei Kontrastmittelzwischenfällen.

Die Fachkunde der MTRA im StrahlenschuE wird in theoretischem und praktischem Unterricht der 3-jährigen Ausbildung an einer Berufsfachschule (bzw. entsprechender Studiengang) vermittelt, insb. auch die Fachkompetenzzur selbstständigen Arbeitsweise unter Einbeziehung von Praxiserfahrungen.

Um eine optimierte Untersuchungsdurchführung im Sinne des Minimierungsgebotes insbesondere bei Hochdosisuntersuchungen wie in der CT zu gewährleisten, muss die Anpassung der technischen Parameter teilweise auch bei Verwendung standardisierter Programme (mit und ohne Dosismodulation) an die Patientenkonstitution erfolgen, so dass auch unter Beachtung der Stellung der rechtfertigenden lndikation durch den nicht anwesenden fachkundigen Arzt zu Untersuchungsart und Untersuchungstechnik, die optimierte Untersuchungsdurchführung mit im Verantwortungsbereich der MTRA liegen.

lm Bereich der Teleradiologie werden variierende Systeme und Softwarelösungen verwendet. Nicht immer stehen dem fachkundigen Radiologen in der Teleradiologie alle Datensätze der Untersuchungsdurchführung (mit dünnen Schichten, MPR, etc.) oder Softwarelösungen zur Verfügung, um relevante, dem Standard entsprechende, additive diagnostische lnformationen (multiplanare Rekonstruktionen in Standardberechnungen oder auch angepasst an die Anatomie) zu erstellen.

Die MTRA ist aufgrund ihrer Ausbildung in der Lage, auch über die festgelegten Standards hinaus, besondere Bildverarbeitungen I Rekonstruktionen im Bedarfsfall schnell zu erstellen (siehe § 9 MTA Gesetz, Abs. 2). Es können ungeplante Ereignisse auftreten, bei denen Standardprogramme nicht funktionieren. z.B. kommt es vor, dass das CT-Gerät ,streikt’, weil die Dosismodulation anhand des Scouts feststellt, dass der Übergang von der HWS zur Schulter eine Anderung der technischen Parameter erfordert, um eine geeignete Bildqualität zu erzielen.

Ohne Anpassung der Parameter kann die Untersuchung nicht immer gestartet bzw. durchgeführt werden. #Die fachkundige MTRA muss auch in der Lage sein, solche Probleme zu erkennen und die technischen Parameter (manuell) anzupassen.

Der DVTA und die VMTB erachten es als unabdingbar, dass der Facharztstandard bei teleradiologischen Untersuchungen erhalten bleibt und dies möglichst gut abgesichert ist. MTRA benötigen einen kompetenten und kooperativen teleradiologischen Ansprechpartner, der auch aus der Ferne schnell die richtigen Entscheidungen treffen und gegenüber anderen Beteiligten vertreten kann, auch in ungewöhnlichen Situationen.

ln diesen besonderen Arbeitssituationen (mit z.B. zeitkritischen Notfällen, teilweise mit komplexen Untersuchungen wie bei Polytrauma-Patienten) hat sich bei Umsetzung der geltenden Vorgaben die Zusammenarbeit mit einem erfahren Radiologen als sehr gut bewährt. Falls die Anforderungen an den Teleradiologen reduziert würden, müsste umso mehr die Kompetenz auf Seiten der durchführenden Person (MTRA) erhalten bleiben.

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