Das Corona-Virus

Das neuartige Corona-Virus

Das neuartige Corona-Virus  hält China und die Welt derzeit in Atem.

Bisher haben sich weltweit etwa 77.900 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert und etwa 2360 Menschen sind an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

Auch in Deutschland kam es seit Januar zu insgesamt 16 laborbestätigten Infektionen. Allen Erkrankten geht es aber mittlerweile wieder gut und sie konnten geheilt die Kliniken verlassen. (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)

Der Schwerpunkt der Erkrankung beschränkt sich aber weiterhin auf China und die Regionen Hubei. 

Was ist Covid-19 und SARS-CoV-2 eigentlich?

Das neuartige Corona-Virus, welches seinen Ursprung höchstwahrscheinlich in der chinesischen Region Wuhan hat, ist ein kugelförmiges RNA-Virus und welches der Morphologie anderer Viren der Familie der Coronaviridae entspricht.

Coronaviren wurden erstmals in den 60er Jahren identifiziert und beschrieben. Sie können Tiere und Menschen infizieren und verursachen verschieden Erkrankungen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen Erkrankungen wie MERS (Middle East Respiratory Syndrom) und SARS (evere Acute Respiratory Syndrome).

SARS-CoV-2 ist die offiziell festgelegte Bezeichnung des in China entdeckten Virus. SARS ist ein Akronym und steht für “Schweres akutes Atemwegssyndrom”

COVID-19 ist die durch das Virus ausgelöste Lungenerkrankung (corona virus disease 2019).

Wie groß ist die Gefahr der Erkrankung?

Die ersten Patienten haben sich wahrscheinlich Anfang Dezember auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan angesteckt. Man nimmt an, dass der Vorläufer von SARS-CoV-2 von Wildtieren stammt.

Mittlerweile kann sich das Virus von Mensch zu Mensch übertragen und löst Erkrankungen der oberen Atemwege aus. Man geht also davon aus, dass sich das Virus vor allem über die Sekrete der oberen Atemwege verbreitet, so wie schon MERS und SARS. Allerdings wurden die Viren mittlerweile auch in Stuhlproben infizierter Patienten nachgewiesen. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt ob sich das neuartige Corona-Virus fäkal-oral überträgt.

Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar?

SARS-CoV-2 ruft vor allem Erkrankungen der oberen Atemwege hervor. Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber sind die klassischen Symptome der Virusinfektion.

Bei schwereren Verläufen kommt es zu Lungenentzündungen und schwereren Beeinträchtigungen der oberen Atemwege. Die bisherigen Todesfälle betreffen hauptsächlich ältere Patienten und Patienten mit chronischen Grunderkrankungen.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tagen beträgt.

Wie umgehen mit dem neuen Virus?

Grundsätzlich sollten bereits bei begründetem Verdacht auf eine übertragbare Erkrankung geeignete Prävention- und Schutzmaßnahmen eingeleitet werden, um die nosokomiale Verbreitung des Erregers zu verhindern. Für die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen ist eine Risikobewertung durchzuführen, die verschiedene Aspekte, z.B. die Übertragungsmechanismen, Virulenz/Pathogenität des Erregers, epidemisches Potential und Therapierbarkeit, berücksichtigt.

Bei Erregern von akuten respiratorischen Infektionen, z.B. Influenzaviren oder RSV, sind zusätzlich zur Basishygiene weitere Maßnahmen erforderlich, um eine Übertragung durch Tröpfchen zu unterbinden. 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner Homepage alle Informationen zum Umgang mit der neuen Virus-Erkrankung zusammengefasst.

Generell empfiehlt das RKI, wie bei anderen Atemwegsinfektionen auch, eine Husten- und Niesen-Etikette, gründliche Händedesinfektion und Abstand zu Erkrankten halten.

Das RKI hat Empfehlungen für die Hygienemaßnahmen und Infektionskontrolle bei Patienten mit Pneumonien verursacht durch das neuartige Coronavirus erstellt.

Diese zusätzlichen Maßnahmen beinhalten gemäß KRINKO-Empfehlung:

Unterbringung in einem Einzelzimmer möglichst mit eigener Nasszelle, ggf. Kohortenisolierung 

Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung, bestehend aus Schutzkittel, Einmalhandschuhen und direkt anliegendem mehrlagigem Mund-Nasen-Schutz sowie ggf. einer Schutzbrille, beim Betreten des Patientenzimmers

Darüber hinaus sollte gemäß TRBA 250 bei Tätigkeiten, die direkt am Patienten oder in dessen Nähe ausgeführt werden, der Patient ebenfalls einen Mund-Nasenschutz tragen, insbesondere wenn die Beschäftigten dabei Hustenstößen der Patienten ausgesetzt sein können.

Wenn der Patient keinen Mund-Nasen-Schutz anlegen kann oder möchte, empfiehlt sich bei patientennahen Tätigkeiten das Tragen einer FFP2-Maske zum Schutz des Personals.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

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